Angehübscht hatte ich die Kellerräume ja schon vor Jahren. Übrig geblieben war die armselige Tür zwischen Waschkeller und kleinem Keller. Die war nicht nur versifft vom Dreck der letzten 60 Jahre, nein, sie war auch am Blatt mehrfach beschädigt und sie schloss auch nicht mehr! Das lag daran, dass man die Zarge einfach an die Wand genagelt hatte! Ein paar Schrauben wären wohl zu teuer gewesen. Die Nägel hatten sich mit der Zeit gelöst, die Zarge war gequollen und die Spalten hatten sich mit dem Dreck der Jahrzehnte gefüllt.

Der Hobel aus dem Nachlass meines lieben Schwiegervaters und ein Raspelaufsatz für den Akkuschrauber haben das Problem gelöst! Es hat zwar einige Stunden gedauert aber endlich schloss die Tür weich und auch halbwegs dicht. Hey, es ist ein Keller! Es muss keine Salontür werden. Jetzt kann ich die Tür aushängen und bearbeiten!